Als „Klempner“ werden in der nord- und mitteldeutschen Umgangssprache häufig Handwerker bezeichnet, die Rohrleitungen verlegen und reparieren. Diese Fehlvorstellung ist darin begründet, dass sich historisch andere Handwerke, wie z.B. der Gas- und Wasserinstallateur, aus dem Klempnerhandwerk entwickelt haben. Immer dann, wenn Dächer oder Wände mit geformten Metallen und Blechen in typischer Klempnertechnik - der Stehfalztechnik - bedeckt werden sollen, ist der Klempner gefragt, der regional auch Flaschner, Blechner oder Spengler genannt wird. Seine Tätigkeit erfordert viel handwerkliches Geschick, denn eine Reihe von traditionellen Bearbeitungstechniken charakterisieren sein Handwerk.
Du willst einen sicheren Beruf – auf viele Jahre? Einen abwechslungsreichen Beruf für Jungen und Mädchen, in dem Einsatz zählt und der Verdienst stimmt? Einen Beruf, der Umweltschutz ernst nimmt? Und der auch noch Spaß macht? Dann bist Du beim Klempner genau richtig. Hier kannst Du nicht nur voll einsteigen, sondern auch schnell aufsteigen. Vorausgesetzt Du weißt, was Du willst und packst es richtig an. Nimm also Deine Zukunft in die Hand!
Der Beruf Klempner (in Süddeutschland auch Spengler, Flaschner oder Blechner genannt) erfordert Deinen vollen Einsatz. Wenn’s darauf ankommt, kannst Du auch kräftig anpacken. Mit Sicherheit kein Job für Stubenhocker. Im Gegenteil: Du solltest gern im Freien arbeiten. Außerdem solltest Du handwerklich geschickt und den Möglichkeiten moderner Technik gegenüber aufgeschlossen sein.
Abwechslung und Vielseitigkeit liegen Dir, denn das Klempnerhand- werk ist alles andere als eintönig.Die Verarbeitung von Blechen jeder Art ist nämlich das eigentliche Gebiet des Klempners.
Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, die Dich fit für die Praxis macht. Du lernst alles Wichtige über das Prüfen, Behandeln und Schützen von Ober- flächen. Auch das Befestigen von Bauteilen in Mauer- werk, Beton und Holz steht auf dem Ausbildungs- plan.
Genauso wichtig:
Als Klempner geht’s hoch hinaus: vom historischen Kirchturmdach bis zur hochmodernen Metallfassade. Jedes Gebäude bekommt das passen- de „Outfit“. Mit Falz-, Klebe- und Schweißtechniken verarbeitest Du Metalle oder Kunststoffe für Dach- deckungen oder Fassadenbekleidungen. Bei der Dach- entwässerung mit Dachrinnen, Regenfallrohren und evtl. angeschlossener Regenwassernutzungsanlage, machst Du Dich auch so für den Umweltschutz stark. Beim Installieren z.B. von Blitzschutzanlagen bist Du ebenfalls ein gefragter Spezialist. Das gilt auch für präzises Warten dieser gebäude- technischen Anlagen.
Ein Beruf mit tollen Aussichtensteigst Du als Geselle voll ein: mit gutem Lohn, selbstständigem Arbeiten und vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Be- triebswirt des Handwerks. Und wer die Meisterprü- fung ablegt, der kann sein eigener Chef werden. Dafür gibt es übrigens heutzutage eine Menge Hilfen und Zuschüsse. Wer will, kann auch über ein Fachstu- dium zum gefragten Spezialisten aufsteigen. Du siehst: jede Menge Chancen.
Interessiert? Dann nichts wie hin zum nächsten Meisterbetrieb und sich mal umschauen. Oder an die Innung Sanitär Heizung Klima Trier/Saarburg schreiben.
Unter der Internetadresse www.deineausbildung.de des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima findest Du weitere Informationen.